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Rechtsanwaltskanzlei Rüdiger Kozian

Verkehrsrecht

Autounfälle, Motorradunfälle - also die gesamte Palette der Verkehrsunfälle erlangt zunehmend Bedeutung.

Eine schnelle Schadensregulierung unter Berücksichtigung von merkantilem Minderwert, Haushaltsschaden, Nutzungsausfallentschädigung und Schmerzensgeld gehört zu unseren täglichen Abwicklungen.

Darüber hinaus bilden auch Verkehrsordnungswidrigkeiten wie zum Beispiel:

Rotlichtverstöße, Geschwindigkeitsverstöße durch zu schnelles Fahren oder aber Nichteinhaltung des Sicherheitsabstandes usw. und damit der gesamte Bereich der Verkehrsordnungswidrigkeiten einen Arbeitsschwerpunkt der Kanzlei. Wie lässt sich ein Fahrverbot vermeiden?

Verstöße im Straßenverkehr und die Rechtsfolgen

Wem ist es nicht schon passiert, man hat gegen die StVO verstoßen und ist dabei erwischt worden, sei es durch eine Radarkontrolle, Polizeibeamte oder Politessen, es ist eben einfach ärgerlich. In vielen Fällen regt man sich nicht über die Höhe des Bußgeldes auf, sondern ist frustriert über den Umstand bei einer Verkehrsübertretung, wie ein Schuljunge beim Spicken, erwischt worden zu sein.

Je schwerwiegender die Verkehrsübertretung umso erheblicher sind die Folgen, mit welchen man rechnen muss. Neben einem Bußgeld schmerzen Punkte in Flensburg doch erheblich und die absolute Spitze ist die Aussprache eines Fahrverbotes. Im letzteren Fall kann sogar die berufliche Existenz auf den Spiel stehen. In den folgenden Zeilen möchte ich Sie mit dem Straßenverkehrsrecht vertraut machen, auf mögliche Folgen hinweisen und welche Chance habe ich bei einem Einspruch.

Eine Verwarnung oder einen Bußgeldbescheid erhalten Sie bei Verkehrsordnungswidrigkeiten. Bis Manches schlägt mit Punkten im Verkehrszentralregister zu Buche und kann in schwereren Fällen den sofortigen Entzug der Fahrerlaubnis zur Folge haben. Natürlich können Sie sich per Einspruch gegen den Bußgeldbescheid wehren, aber wie läuft so etwas ab und welche Chancen habe ich?

Die Anhörung

Mit der schriftlichen Verwarnung kommt die Anhörung. Ist wegen der Höhe des erwirkten Bußgeldes keine Verwarnung möglich, wird eine Anhörung verschickt. Hier haben Sie die Möglichkeit sich zur Sache zu äußern. Angaben zur Person haben Sie immer zu machen. Bei weiteren Angaben ist Vorsicht geboten, denn dies kann auch gegen Sie verwendet werden. Über eine Rechtsberatung oder über einen Anwalt sollten Sie eine Akteneinsicht erwirken. Sie selbst erhalten von der Bußgeldstelle maximal das Beweisfoto. Professioneller Rechtsbeistand hat mehrere Möglichkeiten.

Was tun, wenn der Bußgeldbescheid kommt?
Einspruch durch Anwalt!

Egal nun, ob man sich zur Sache äußert oder nicht: Wenn der Vorgang im Verwarnungsverfahren nicht abgeschlossen wurde, folgt der Bußgeldbescheid. Dabei muss der Betroffene mit einem höheren Betrag rechnen. Das Angebot einer Verwarnung sollte ausgeschlagen werden, falls man seiner Sache wirklich sicher ist.

Innerhalb von zwei Wochen nach der Zustellung des Bußgeldbescheides muss Einspruch erhoben werden. Ausschlaggebend ist der Eingang bei der Bußgeldstelle, nicht der Poststempel! Wer unverschuldet die Frist versäumt, kann Wiedereinsetzung beantragen. (Urlaub, Krankenhausaufenthalt, Kur) Dies wird in der Regel auch gewährt. Die Frist für den Antrag beträgt nur eine Woche ab dem Zeitpunkt, in dem man die Fristversäumnis erkannt hat oder hätte erkennen müssen. Gleichzeitig mit dem Antrag muss der Einspruch nachgeholt werden.